Dabbing – Die ultimative Anleitung

Dabbing – Die ultimative Anleitung

Vom Dabbing Rig bis zum selbstgemachten ExtraktDu begeisterst dich für die vielfältige Welt der Konzentrate und brauchst einen kurzen Überblick dazu? In diesem Guide bekommst du die wichtigsten Erklärungen, die du für einen erfolgreichen Einstieg ins Dabbing brauchst. Was bedeuten Dab und Dabbing eigentlich?Beide Begriffe kommen, wie der Trend eben auch, aus dem Amerikanischen. „Dab“ […]

CBD Migräne

Cannabis gegen Migräne

Nach sechsmonatiger Anwendung konnte Cannabis gegen Migräne Übelkeit und Erbrechen deutlich reduzieren. Migräne ist eine weit verbreitetes Leiden, das viele Patienten zur Verzweiflung treibt. Gängige Medikamente müssen oft individuell abgestimmt werden und bringen Nebenwirkungen mit sich – langes Durchprobieren ist die Folge. Ob medizinisches Cannabis hier effektiv und sicher Abhilfe schaffen kann, wurde nun von […]

StonerLexikon

In unserem StonerLexikon erklären wir dir einige Begriffe die du als Stoner kennen solltest. Der perfekte Einstieg für Anfänger und Profis die vergessen haben wie es heisst.

CBD bei Diabetes ?

Diabetes mellitus, oder auch bekannt als sogenannte Zuckerkrankheit, wurde im 16. Jahrhundert noch durch einen süsslichen Geschmack im Urin diagnostiziert. Heute gibt es hierfür spezielle Testverfahren, um den Diabetes Typ 1 oder Typ 2 und Sonderformen festzustellen. Genauer betrachtet handelt es sich hierbei um eine Stoffwechselkrankheit, die inzwischen zu den typischen Volkskrankheiten der westlichen Welt gehört. Der Grund für die Erkrankung ist nicht selten in unser ungesunden Lebensweise zu finden. Wer Diabetes hat. der sucht oft nach alternativen Lösungen – aber kann CBD Öl und natürliche Massnahmen bei Diabetes wirklich unterstützen?

Typ 2-Diabetes („Altersdiabetes“)

In vielen Fällen ist eine falsch Ernährung und ein ungesunder Lebensstil schuld an der Erkrankung, beispielsweise aufgrund von zu hohem Konsum an Kohlenhydraten und Zucker. Der Typ 2-Diabetes wird oft als „Altersdiabetes“ bezeichnet, da er meist erst im Erwachsenenalter beginnt. Allerdings ist es hier immer öfter der Fall, dass auch junge Erwachsene und Teenager an der Zuckerkrankheit leiden.

Folgende Faktoren können zu einem Typ 2-Diabetes führen:

  • Familiäre und erbliche Faktoren/Vererbung
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • Bluthochdruck
  • Hohe Blutfettwerte
  • Ungesunde Ernährungsweise

Typ 1-Diabetes

Natürlich gibt es auch Diabetiker, die nichts für ihre Erkrankung können und an einer Autoimmunfunktion leiden. Auch dies kann die Ursache einer Zuckerkrankheit sein. Bei Typ 1 handelt es sich um einen absoluten Mangel des Insulins und beginnt meist bereits im Kindes- und Jugendalter (juveniler Diabetes). Die Bauchspeicheldrüse kann kein Insulin mehr bilden, da die insulinbildenden Zellen vom Immunsystem zerstört wurden.

Ist CBD für Diabetiker geeignet?

Wenn CBD bei Diabetes zur Anwendung kommt, sollte dies immer ergänzend zur konventionellen Behandlung geschehen. Ob es überhaupt infrage kommt, klären Patienten am besten zuerst mit ihrem Arzt ab. CBD (Cannabidiol) ist eines der Cannabinoide, die in Cannabis bzw. in der Hanfpflanze vorkommen. Es macht nicht abhängig und eine psychoaktive Wirkung, bspw. ein „High“ wird nicht ausgelöst. Frei verkäufliche CBD Produkte enthalten nämlich kein oder sehr wenig THC (Tetrahydrocannabinol), daher kann CBD Öl auch in der Apotheke gekauft werden.

Bei CBD Vollspektrum Öl ist in Deutschland ein THC-Anteil von 0,2% erlaubt. Schwerwiegende Nebenwirkungen von CBD bei Diabetes sind bisher nicht bekannt. Dein Arzt weiss zudem, ob Wechselwirkungen in Kombination mit deinen Medikamenten eintreten können und wird dir dir dabei helfen, ein solches Risiko im Vorfeld auszuschliessen.

Da ein gesunder Lebensstil wesentlich dazu beitragen kann, Diabetes erfolgreich zu managen, sollte man nur dann auf einen CBD Vape Pen zurückgreifen, wenn man dampft, um mit dem Rachen aufzuhören.

Überdies hat CBD in Deutschland noch keine Zulassung als Nahrungsergänzungsmittel. CBD Kapseln kann man deshalb bei seriösen Händlern nicht kaufen. CBD Öl wird meist in Form von Tropfen bei Diabetes äusserlich angewendet oder als Mittel zur Pflege der Mundschleimhaut, wo man es etwa 90 Sekunden unter der Zunge behält. Im VAAY Shop findest du neben unserem praktischen CBD Spray, das die Dosierung von CBD Öl bei Diabetes einfach macht. Daneben führen wir auch zuckerfreie Alternativen zu CBD Fruchtgummis, die mit Vitaminen angereichert wurden, da die Einnahme von CBD in Deutschland nicht zugelassen ist.

Da die Forschung bisher wenige Daten im Zusammenhang mit der Wirkung von CBD auf das ungeborene Kind hat, kann bisher nicht bestätigt werden, dass die Anwendung von CBD Öl bei Schwangerschaftsdiabetes unproblematisch ist. Genauere Informationen zum derzeitigen Kenntnisstand der Medizin kannst du unter CBD in der Schwangerschaft nachlesen.

Hilft CBD bei Diabetes?

Der potenzielle Effekt von CBD bei Diabetes wird darauf zurückgeführt, dass Cannabinoide mit den Rezeptoren im sogenannten Endocannabinoidsystem (ESC) in unserem Körper kommunizieren können. Dieser regulierende Teil unseres Nervensystems ist dafür zuständig, das chemische Gleichgewicht in unserm Körper aufrecht zu halten sowie die Regulierung wichtiger Funktionen. CBD kann möglicherweise die Aufgabe von natürlich im Körper vorkommenden Endocannabinoiden übernehmen und das (ESC) dadurch ankurbeln. Als Folge dessen könnte Cannabidiol unter anderem einen positiven Einfluss auf Entzündungen, Stress, Schmerzen und das Immunsystem haben.

Bisherige Studien, die die Wirkung von CBD bei Diabetes zum Forschungsthema haben, wurden hauptsächlich an Mäusen und Ratten durchgeführt. Obwohl die Ergebnisse vielversprechend sind, können daraus bisher keine eindeutigen Schlüsse auf die Wirksamkeit bei Menschen mit Diabetes gezogen werden. Man darf jedoch vorsichtig optimistisch sein und sagen, dass Hinweise auf ein Potential und einige Vorteile für den Nutzer bei der Verwendung von Produkten mit hoher Qualität existieren.

Welche Wirkung hat CBD Öl bei Diabetes Typ 1 und 2?

Sowohl Typ 1- als auch auf Typ 2-Diabetes gibt es Erkenntnisse im Zusammenhang mit CBD, die für die Behandlung eine entscheidende Rolle sielen könnten.

Den entzündungshemmenden Eigenschaften und dem immunregulierenden Effekt von CBD schreiben Forscher in einer Studie von 2006 den Behandlungserfolg bei nicht-adipösen Mäusen mit Diabetes zu 32% von ihnen entwickelten krankhafte Diabetes im Vergleich zu 86% in der Kotrollgruppe. Demzufolge könnte CBD bei Diabetes Typ 1 der Bauchspeicheldrüse möglicherweise die Chance geben, sich zu erholen.

Eine weitere Forschungsarbeit zum Thema CBD und Diabetes konnte 2016 messbar nachvollziehen, dass CBD die Insulinproduktion anregen kann, indem es die Konzentration eines Peptids (GIP) im Blut erhöht.

Laut derselben Studie kann CBD bei Diabetes 2 dazu beitragen, die Menge des Peptidhormons Resistin in unserem System zu reduzieren. Resistin, das vom weissen Fettgewebe im Körper produziert wird, trägt wesentlich zur Entstehung von Insulinresistenz bei. Cannabidiol ist in der Lage, dieses weisse Fett in gesünderes, energieverbrennendes braunes Fett umzuwandeln und damit den Stoffwechsel zu verbessern.

hhc

Was ist HHC oder Hexahydrocannabinol?

Unter den weltweit immer beliebter werdenden Cannabinoiden aus Cannabis gibt es nur wenige die in der Öffentlichkeit so wenig bekannt sind wie HHC.

Das Verständnis von HHC ist ziemlich kompliziert, da diese Substanz erst vor kurzem auf dem Markt erschienen ist und nur von einer Handvoll Anbieter verkauft wird – meist als Kartuschen für Verdampfer. Nur die Zeit wird zeigen, ob dieses Cannabinoid mehr Potenzial hat. HHC hat vor allem durch seine psychoaktiven Wirkungen Aufmerksamkeit erregt.

In diesem HHC-Leitfaden erklären wir Ihnen alles, was Sie über HHC wissen müssen. Die Herstellungsmethode, sein Unterschied zu anderen Wirkstoffen, seine Wirkung auf den Körper, sein therapeutischer Nutzen, seine Konsumweise und seine Dosierung, um ihn ohne Nebenwirkungen voll auszuschöpfen.

Wenn wir HHC sagen, wovon sprechen wir genau?

Was ist HHC?

HHC oder Hexahydrocannabinol ist ein Cannabinoid, das in der Hanfpflanze vorkommt, einer Pflanze, die wie wir wissen, mehr als hundert verschiedene Cannabinoide enthält, von denen die bekanntesten THC, CBD und CBG sind.

Cannabinoide sind aus der Pflanze extrahierte Moleküle, deren therapeutische Eigenschaften in den letzten 10 Jahren durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt wurden.

Jeder Wirkstoff und jede Pflanze ist anders und entfaltet eine andere Wirkung auf den menschlichen Organismus. Einige Pflanzen sind psychoaktiv, das heißt, sie machen high, während andere diese Wirkung nicht haben. Aus diesem Grund sind einige legal und andere nicht.

Die Entdeckung von HHC

HHC wurde erstmals 1944 vom amerikanischen Chemiker Roger Adams entwickelt und ist ein Molekül, das er aus Delta-9-THC, dem psychoaktiven Wirkstoff der Cannabispflanze, gewonnen hat. Nachdem er das THC aus dem Cannabis extrahiert hat, unterzieht er es nämlich einem Prozess namens Hydrierung, das heißt, er fügte der Struktur des THC unter sehr hoher Spannung Wasserstoffmoleküle hinzu, um es zu stabilisieren und es daher weniger anfällig für Abbau zu machen Luft, Hitze oder UV-Strahlung ausgesetzt. Dieser Schritt wandelt daher THC in HHC um. Es ist der gleiche Prozess, der Pflanzenöl in Margarine umwandelt.

Dieser Prozess bricht die chemische Struktur von THC auf und ersetzt es durch Wasserstoff, ohne die Wirkung und Potenz des Cannabinoids zu beeinträchtigen.

Mit anderen Worten, HHC ist die hydrierte Form von THC.

Wie wird HHC Gewonnen?

Dies ist ein mehrstufiger Prozess. Zunächst wird CBD aus dem Rohhanf extrahiert, destilliert und in Pulverform isoliert. Von dort aus ist der Weg zum HHC ein wenig komplizierter. Das aus Hanf extrahierte CBD dient als Grundlage für die chemische Reaktion, bei der HHC entsteht.

Die Produktion kann als ein Prozess beschrieben werden, der in einem chemischen Reaktor stattfindet. Betrachten Sie es als einen Zauberkasten. CBD geht rein, HHC kommt raus. Es entsteht ein goldgelbes, dunkles Öl, das von den Erzeugern vor der Destillation weiter raffiniert wird. Im Falle von HHC handelt es sich nicht um eine natürliche Methode, sondern um ein synthetisches Cannabinoid aus dem Labor.

Ist HHC psychoaktiv?

HHC selbst ist ein Derivat von THC und erzeugt daher ähnliche Wirkungen. Ja, HHC kann, wenn es in großen Mengen verwendet wird, psychoaktive Wirkungen hervorrufen.

Es wird erst seit wenigen Jahren ernsthafter und intensiver von Wissenschaftlern untersucht, die glauben, dass sie ein HHC nachbauen können, das nicht die psychoaktive Wirkung hervorruft, die von THC ausgeht. Die Herausforderung besteht darin, einen wirtschaftlichen Weg zu finden, um die psychoaktiven Wirkungen zu trennen und gleichzeitig die aktive Potenz der Verbindung zu erhalten.

Die Forschung bewegt sich also in diese Richtung.

Die Wirkungen und Vorteile von HHC

Aber warum ist HHC so begehrt? Sicherlich für seine heutige Seltenheit, aber abgesehen davon, was bringt es mehr als andere Cannabis-Wirkstoffe? Was sind seine Wirkungen und vor allem sein Nutzen für den menschlichen Organismus? Hier sind einige Antworten:

Die Auswirkungen von HHC

Wie bereits erwähnt, ist HHC ein Derivat von THC. Es ist daher in seinen Inhaltsstoffen und auch in seiner Wirkung sehr ähnlich.

Da das Produkt bisher sehr wenig konsumiert und von Wissenschaftlern sehr wenig untersucht wurde, ist es schwierig, konkrete Rückmeldungen zu den Auswirkungen von HHC auf den menschlichen Organismus zu erhalten. Es ist jedoch bekannt, dass HHC psychotrop ist und dass es wie jede psychotrope Substanz Folgendes produziert:

  • Energie
  • Halluzinationen
  • Ein Gefühl der Euphorie
  • Eine Appetitanregung
  • Veränderte Wahrnehmung von Zeit und Autorität
  • Ein Anstieg der Körpertemperatur
  • Eine erhöhte Herzfrequenz
  • Stimmungsschwankungen (je nach Person positiv oder negativ)

Ein Blick auf die Auswirkungen von HHC ist notwendig, um wirklich zu verstehen, wie es funktioniert und welche anderen Auswirkungen es auf seine Benutzer haben kann.

Die Nebenwirkungen von HHC

HHC kann viele Nebenwirkungen haben, einige bestätigt, andere aufgrund fehlender Informationen spekuliert. Es ist wichtig, sie zu berücksichtigen, bevor Sie mit dem Verzehr beginnen. Hier sind ein paar. Diese Liste ist nicht vollständig.

  • Angst und Paranoia
  • Schwindel
  • Mundtrockenheit
  • Gesteigerter Appetit
  • Schlaflosigkeit
  • Trockene und rote Augen

Wie benutzt man HHC?

Denken Sie daran, dass HHC ein Produkt ist, das nicht in Cannabisblüten synthetisiert wird. Es gibt also keine echte HHC-Pflanze, die durch Inhalation verzehrt werden kann. Dennoch gibt es in einigen US-amerikanischen Online-Shops verschiedene Formen von HHC zum Kauf.

HHC wird in 3 verschiedenen Formen verkauft:

  • HHC-E-Liquid
  • Ölkonzentriert in HHC
  • Süßigkeiten und andere HHC-Lebensmittel

Welche Auswirkungen hat HCC auf den Körper und Geist?

Es besteht kein Konsens über die Wirksamkeit von HHC. Ein Teil der Verwirrung rührt daher, dass bei der Herstellung des Cannabinoids das Endergebnis eine Mischung aus zwei verschiedenen Arten von HHC-Molekülen ist. Das erste Molekül, 9R HHC, bindet aktiv an die natürlichen Endocannabinoid-Rezeptoren im Körper, während das zweite Molekül, 9S HHC, dies aufgrund seiner leicht veränderten Molekularstruktur nicht so gut tut. Das Molekül, das in die Rezeptoren „passt“, erzeugt ähnliche Wirkungen wie Delta-8-THC, aber es wird eine viel größere Menge benötigt, um eine Wirkung zu erzielen. Bei einer ausreichenden Dosis können also Wirkungen beobachtet werden, die denen von THC verblüffend ähnlich sind. HHC ist jedoch weniger stark als Delta-8-THC, und die Delta-8-THC-Verbindung selbst gilt im Allgemeinen als etwa halb so stark wie „Standard“-Delta-9-THC.

Eine bahnbrechende Studie hat die Schmerzlinderung nach Versuchen an Ratten bestätigt, doch handelt es sich dabei nur um ein Teilergebnis, das noch nicht durch andere Studien untermauert wurde. Natürlich haben sowohl THC als auch HHC eine Kehrseite, bei der Paranoia, Hunger, Mundtrockenheit oder rote Augen auftreten können. Alle Ergebnisse befinden sich jedoch in einer Grauzone ohne Bestätigung und fundierte Forschung. Man kann sich nicht auf sie berufen oder auf sie verweisen.

Fazit

THC und dessen therapeutische Vorteile rücken in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus der Wissenschaft. So sind Forscher darum bemüht, Wege zu finden, um THC von seinen psychoaktiven Wirkungen zu trennen. HHC könnte eine Möglichkeit sein, um die therapeutischen Vorteile von THC zu nutzen, jedoch mit einer reduzierten berauschenden Wirkung. Die Forschungen zu HHC stehen jedoch am Anfang. Es gibt keine validen Studien zu den Kurzzeit- oder Langzeitwirkungen von HHC. Erste Hinweise sind jedoch vielversprechend.

Cannabisdestillat: Was ist es und wie wird es gemacht?

Cannabisdestillat erregt Aufsehen als eine neue Art von Cannabiskonzentrat. Mit dem Spitznamen „The Pure“ versehen, ist es ein geruch- und geschmackloser Extrakt, der durch Extraktion bei hoher Hitze gewonnen wird. Das Ergebnis sind zu 100% reine Cannabinoide.

Cannabis hat sich schon weit davon entfernt, nur als Blüte eingenommen zu werden. Eine weitere Produktionstechnik entwickelt sich derzeit zum neuen Standard in der Welt des Weeds. Wir sprechen hier von der Destillation. Höchstwahrscheinlich handelt es sich dabei um die Zukunft des kommerziellen Marihuanas.

Destillat – mit anderen Worten Cannabinoide, die aus Konzentrat oder Pflanzenmaterial destilliert wurden – ist auf dem Markt angekommen. Destillation ist eine Technik zur Herstellung von Cannabisextrakten, die auf molekularer Ebene rein sind. Es ist dabei möglich, bestimmte Cannabinoide zu isolieren. Es ist ebenso möglich, geruchloses und geschmackloses THC (oder CBD) zu erzeugen, das zu 99% reines Konzentrat ist.

Wir haben es hier mit der nächsten Stufe der Cannabiswissenschaft zu tun. Und Du wirst um das Destillat wahrscheinlich nicht herumkommen – egal ob Du Cannabis zu medizinischen Zwecken nutzt oder aus Genussgründen. Diese Technologie wird wahrscheinlich weltweit spürbare Veränderungen bewirken. Überall dort, wo es einen legalen Cannabismarkt gibt, sind Destillate bereits auf den Messen präsent. Und auf jeder Konferenz haben diese Stände starken Zulauf.

Herstellung

Destillate durchlaufen einen Herstellungsprozess, der sich sehr von der Produktion anderer Konzentrate unterscheidet, von denen Du vielleicht gehört hast, wie etwa Wax, Shatter oder Haschisch.

Bis jetzt kannte man zwei Hauptmethoden, um Konzentrate zu erzeugen. Die erste verwendet ein Lösungsmittel wie Butan, um die Schlüsselkomponenten aus dem Pflanzenmaterial zu extrahieren. Diese Kategorie umfasst auch alkoholbasierte Methoden. Die Verwendung von Lösungsmitteln ist eine übliche Herstellungstechnik für die Produktion von Shatter und Wax. Das andere Verfahren, das üblicherweise bei der Herstellung von Bubble-Hasch, Blütenharz und Full-Melt-Hasch eingesetzt wird, kommt ohne Lösungsmittel aus. Stattdessen nutzen diese Techniken Druck- oder Spülmethoden, um Cannabinoide und Terpene zu extrahieren.

Allerdings weisen beide Ansätze Nachteile auf. Und beide Prozesse können in den Endprodukten Rückstände von den Lösungsmitteln oder der Pflanze selbst hinterlassen.

Die Destillation hingegen basiert auf einem Prozess, der die Moleküle tatsächlich trennt und verfeinert. Aus diesem Grund wird das Ergebnis oft auch „The Clear“ oder „The Pure“ genannt.

Bei der Destillation werden Cannabinoide durch Hitzezufuhr verdampft. Dieser Dampf wird dann in dem Destillationskühlsystem gesammelt. Dieser Vorgang reinigt die Cannabinoide von allem, einschließlich dem Chlorophyll und anderem Pflanzenmaterial.

Dies wiederum erzeugt eine sehr saubere, sehr konzentrierte Flüssigkeit, die ebenfalls vollständig lösungsmittelfrei ist.

Das Destillat kann dann in so ziemlich alles infundiert werden, von Konsumgütern bis hin zu Medikamenten. Mit dem offensichtlichen Vorteil, dass darin außer den gewünschten Cannabinoiden nichts weiter enthalten ist. Und was die Destillation von Terpenen angeht, forscht und experimentiert man auch bereits.

Nachteile und Kritikpunkte

Die bisher größte Kritik an der Destillationsmethode lautet, dass sie normalerweise alle Terpene zerstört. Der Täter dabei ist die Hitze. Terpene sind sehr empfindlich und können nur bei niedrigeren Temperaturen extrahiert werden. Man kann dieses Problem allerdings umgehen, indem man Terpene separat extrahiert und sie später mit Cannabinoiden infundiert.

Diese Praxis hat bereits einen Sturm der Kritik hervorgerufen, wobei die Kritiker behaupten, dass hier „künstliches“ Cannabis salonfähig gemacht werden soll. Dessen ungeachtet wird diese Praxis wahrscheinlich fortbestehen, da sie dem Hersteller in hohem Maße ermöglicht, auf spezifische Kundenwünsche zu reagieren. Mit anderen Worten kann während des Extraktionsprozesses das Aroma jeder beliebigen Blume hinzugefügt werden. Ein Destillat ist an sich nicht nur geruchslos, sondern auch frei von Geschmack.

Außerdem kann das Destillieren nicht alle Pestizide entfernen. Das ist einer der Gründe dafür, dass dieses Verfahren ein schadstofffreies Rohprodukt erfordert. Schließlich ist ein Destillat weitaus teurer als andere Konzentrate. Allerdings gibt es auch ein sehr gutes Gegenargument: Es handelt sich um ein hochkonzentrierten Cannabinoidextrakt. Deshalb reicht schon eine geringere Dosis, als bei herkömmlichen Konzentraten aus, um ähnliche Effekte zu erzielen.

moonrocks

Was sind Moonrocks?

Cannabis wird schon seit einiger Zeit nicht mehr nur in eine Tüte gerollt oder in einen Kopf gestopft. Konsumenten sind heutzutage anspruchsvoller und experimentierfreudiger. Neben Gras oder Hasch erleben beispielsweise Öle und Wax einen echten Boom. Wieso also mal nicht eine wilde Mischung ausprobieren?
Hier kommen Moonrocks ins Spiel. Bei Moonrocks handelt es sich um eine Cannabisblüte, die mit Öl und Kief „paniert“ wird.
Bei der Herstellung von Moonrocks werden für gewöhnlich dichte Blüten verwendet. Diese Blüte wird mit Öl (BHO – Butan Honey Oil) beträufelt, bis sie komplett von dem Öl bedeckt ist. Im Anschluss wird die Öl-benetzte, klebrige Blüte in Kief gewendet, bis sie vollständig bedeckt ist. Zuletzt muss der Moonrock noch trocknen – und das ist der ganze Zauber.

Moonrocks wird nachgesagt, dass sie durchschnittlich bis zu 50 % THC enthalten und sind somit um einiges gehaltvoller als herkömmliche Cannabisblüten. Verglichen mit BHO oder ähnlichen Extrakten ist dieser THC-Gehalt natürlich wesentlich geringer, das High wirkt sich aber auch anders auf den Köper aus. Bei Moonrocks ist es länger und körperbetonter. Dabs mit Extrakten „klatschen“ mehr, schwächen sich aber auch schneller wieder ab.

Wie können Moonrocks verwendet werden?

Moonrocks sind recht fest und klebrig, daher eignen sich Grinder nicht dazu, sie zu zerkleinern. Der Grinder würde nur verkleben und die Moonrocks könnten kaputt gehen. Besser eignet sich ein scharfes Messer, mit dem die kleinen Steinchen ordentlich zerlegt werden können. Sie mit den Fingern zerreißen ist ebenso möglich.
Sie eignen sich gut dazu, eine Sportzigarette aufzuwerten. Eine lange Zigarette nur mit Moonrocks ist nicht empfehlenswert, da in dem Fall das Abbrennverhalten ungleichmäßig ist. Für Bongs und Pfeifen sind Moonrocks wie geschaffen.

Stress

Auslöser von Stress bei Cannabispflanzen

Wenn Du ein ideales Umfeld für Deine Cannabispflanzen schaffst, minimierst Du das Risiko, dass Dein Cannabis irgendeiner Art von Stress ausgesetzt ist. Stress reduziert die Möglichkeit der Produktion der bestmöglichen Erträge. Hier sind 7 Hauptgründe für Stress, dem sich Deine Graspflanzen ausgesetzt sehen könnten.

1. STRESS DURCH WASSER

Wasser ist absolut lebenswichtig für Pflanzen und Cannabis bildet da keine Ausnahme. Wasser ist ein Schlüsselelement für die Photosynthese. Dies ist ein Prozess, den die Pflanze durchführt, um ihre eigene Nahrung und Energie in Form von Glucose zu erzeugen. Wasser gelangt durch den Stamm in eine Pflanze und wird schließlich zu den Blättern transportiert. In den Blättern angelangt, verdunstet das Wasser und wird durch Kohlendioxid ersetzt – ein weiterer Schlüsselfaktor für das Überleben der Pflanze. Es entweicht durch kleine Löcher aus der Pflanze, die Stomata genannt werden.

Wasser ist zudem enorm wichtig für Pflanzen, weil es den Wasserdruck in den Blättern steigert, wodurch sie kräftig und hydratisiert bleiben und Welken verhindert wird. Allerdings kann einer Pflanze auch zu viel Wasser zugeführt werden, was auch ein Problem ist. Stress durch Wasser tritt auf, wenn Deine Pflanzen entweder zu viel oder zu wenig Wasser erhalten. Zu wenig Wasser wird zu einer verwelkten und trockenen Pflanze mit trockenem Boden führen. Welken ist nicht gesund für Deine Pflanze und wird das Ertragspotential limitieren. Zu viel Wasser kann die Blätter zu stramm werden lassen.

2. SCHLECHTE BELEUCHTUNG

Sonnenlicht oder beim Anbau im Innenbereich künstliches Licht ist ein weiterer Schlüsselfaktor, den Pflanzen zum Überleben und Gedeihen benötigen. Licht spielt außerdem beim Prozess der Photosynthese eine wichtige Rolle. Pflanzen nutzen die Energie des Lichts durch ein grünes Pigment, das in ihren Blättern vorkommt und diese grün aussehen lässt. Diese Substanz wird Chlorophyll genannt. Chlorophyll wandelt Licht in Kohlenwasserstoffe um, auf die Pflanzen als Energiequelle angewiesen sind.

Es ist wichtig zu verstehen, dass Deine Pflanzen einen regelmäßigen und ausgeglichenen Lichtzyklus benötigen, der sich je nach aktueller Lebensphase leicht verändern sollte. Deine Pflanzen werden während der vegetativen Phase 18 Lichtstunden am Tag benötigen und während der Blütephase eine geringere Menge von 12 Stunden. Ein gleichbleibender Anfang und ein gleichbleibendes Ende der Beleuchtungszeit wird verhindern, dass Deine Pflanzen Stress erfahren. Es ist zudem wichtig, Deinen Pflanzen nicht zu viel Licht zu geben, da sie zu bestimmten Zeiten Dunkelheit benötigen, um zu ruhen.

3. WURZELGESUNDHEIT

Die Wurzeln von Cannabispflanzen spielen eine sehr gewichtige Rolle für die Gesundheit und Vitalität der Pflanzen. Die Wurzeln wachsen nach unten in den Boden und absorbieren für die Pflanze Überlebenswichtige Mineralien und Wasser. Sie fungieren außerdem als Fundament der Pflanze und verankern sie fest im Boden, um sie zu stabilisieren und bei starkem Wind und physischen Belastungen zu stützen. Die Wurzeln gehen außerdem eine symbiotische Beziehung mit einigen im Boden vorkommenden Pilzen ein, die der Pflanze bei der Nährstoffaufnahme helfen.

Obwohl sie wie ein robuster Bereich in der Anatomie der Pflanze erscheinen, die abgetaucht im Erdboden und der Dunkelheit überleben können, so haben Wurzeln doch einige Anforderungen an ihre Umwelt. Sie benötigen Zugang zu Luft, Wasser und die korrekte Menge an Nährstoffen. Wenn Du die Temperatur in Deiner Anbaufläche konstant hältst, sorgst Du dafür, dass die Wurzeln ihre Arbeit der Wasserextraktion ordentlich verrichten können. Sie können zudem durch zu viel Lichteinwirkung, physische Schäden und bakteriellen Befall ernsthaft bedroht werden. Außerdem beeinflusst der pH-Wert des Bodens in hohem Maße die Fähigkeit der Nährstoffaufnahme der Wurzeln. Zu diesem Thema kommen wir jetzt als nächstes.

4. PH-WERT DES BODENS

Wie Du wahrscheinlich noch aus dem Chemieunterricht in der Schule weist, gibt der pH-Wert an, wie sauer oder basisch etwas ist. Der pH-Wert wird auf einer Skala von 0 bis 14 angegeben. Die Werte unter 7 stehen für einen sauren Messwert und die Zahlen über 7 entsprechen einem basischen Messwert. 7 entspricht einem neutralen Wert. Die pH-Wert Präferenzen sind von Pflanzenart zu Pflanzenart unterschiedlich. Im Falle von Cannabis benötigen die Wurzeln den für sie richtigen pH-Wert, um all die von der Pflanze verlangten Nährstoffe extrahieren zu können. Dies kann bei Deiner Pflanze Nährstoffstress auslösen. Cannabispflanzen verlangen größtenteils einen pH-Wert zwischen 6 und 6,5. Anbauer sollten stets den pH-Wert ihres Gießwassers überprüfen, um Stress für ihre Pflanzen zu vermeiden.

5. NÄHRSTOFFE

Ebenso wie Menschen und andere Tiere benötigen Pflanzen bestimmte Nährstoffe, um zu wachsen und gesund und vital zu bleiben. Es gibt 16 bekannte Nährstoffe, denen eine bedeutende Relevanz für das Wachstum der Pflanzen zugesprochen wird. Diese werden in die beiden Kategorien der Grundnährstoffe, genannt Makronährstoffe und Ergänzungsstoffe, genannt Mikronährstoffe, unterteilt.

Die benötigten Grundnährstoffe sind Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Phosphor, Kalium, Schwefel, Calcium und Magnesium. Die von der Pflanze benötigten Ergänzungsstoffe sind Molybdän, Kupfer, Bor, Mangan, Eisen, Cholin und Zink.

Obwohl Deine Graspflanzen einen Mix dieser Nährstoffe zum Überleben brauchen, können auftretende Ungleichgewichte zu einer stressigen Situation für die Pflanzen führen. Dies kann auf zwei Arten geschehen: Zu viel oder zu wenig Nährstoffe kann zu Nährstoffmängel und Missverhältnissen führen, die die Arbeitsweise einer Pflanze behindern können. Dies kann sich in Form von verlangsamtem Wachstum, Verfärbungen der Blätter oder sogar ihrem Abfallen auswirken.

6. GEWEBESCHÄDEN

Gewebeschäden können auftreten, wenn eine Pflanze zu stark gestoßen, fallen gelassen oder an der falschen Stelle beschnitten wurde oder wenn ein Tier oder Schädlinge dort eine Party veranstaltet haben. Pflanzen sind ziemlich widerstandsfähig gegen solche Arten von Unglücksfällen und können mit diesem Stress umgehen, wenn man gegen hartnäckige Plagen Maßnahmen ergreift und der Stoß oder das Fallenlassen nicht zu folgenschwer war.

7. BEDROHUNGEN DURCH DIE UMWELT

Die unmittelbare Umgebung Deiner Pflanze wird die Erträge, Gesundheit und Größe bestimmen. Du solltest die Menge an Wärme und Feuchtigkeit, der Deine Pflanzen ausgesetzt sind, immer im Auge behalten, um ihnen Stress zu ersparen. Dies kann durch die Verwendung von Thermometern und Luftbefeuchtern gewährleistet werden. Um für ordentliche Luftbewegung zu sorgen, sollten stets Ventilatoren eingesetzt werden.

Stimuliert Musik Cannabispflanzen?

Musik ist eine gewaltige Kraft. Sie kann unser Stimmung verbessern und Emotionen beeinflussen. Sie erzeugt auch tiefgreifende Auswirkungen auf Pflanzen, die möglicherweise Wachstum und Ertrag steigern.

Die wichtigsten Infos für den Anbau

Wenn Ihr mehr über den professionellen Anbau erfahren wollt schaut euch Marios Grow Show von unserem Medienpartner CIA-TV an wo euch alles erklärt wird was wichtig ist um eine Gesunde und Potente Pflanze zu kultivieren. 

thc-pulver

Was ist THC-Pulver und wie stellt man es her?

Du hast viele Blunts und Bongköpfe geraucht; Du hast eine gute Menge Edibles verputzt. Verdammt, Du könntest bereits etwas THC-Öl unter Deine Zunge geträufelt haben, um die Nutzen der sublingualen Verabreichung zu erleben. Aber hast Du schon einmal THC-Pulver genommen? Diese wasserlösliche Zubereitung wirkt viel schneller als normale Edibles.

THC-Pulver könnte alles verändern. Man müsste nicht länger bis zu zwei Stunden warten, bis Edibles wirken, oder sich mit einer Bioverfügbarkeit von gerade einmal 4% zufriedengeben. THC-Pulver wirkt in Minutenschnelle und Dein Körper nimmt in dieser wasserlöslichen Form leicht viel höhere Mengen des Moleküls auf. Und das Beste? Du kannst es bequem zu Hause herstellen.

Was sind die Vorteile von Cannabispulver?

Cannabispulver hat unzählige Vorteile. Neben besserer Bioverfügbarkeit und einem schnelleren Wirkungseintritt ist es ein robustes Produkt voller Potenzial. Mit Cannabispulver können angehende Cannabisköche ihrer Kreativität freien Lauf lassen, indem sie es einer Reihe von leckeren Rezepten hinzufügen. 

Stelle Dein eigenes Cannabispulver her:

Falls Du lieber teelöffelweise Cannabispulver in Deinen Morgenkaffee schaufelst, anstatt eine Bong zu rauchen, dann hol Dir die nötige Ausrüstung und befolge das Rezept weiter unten.

Ausrüstung:

  • ▪ Einmachglas
  • ▪ Schüssel
  • ▪ Rührlöffel
  • ▪ Sieb
  • ▪ Waage
  • ▪ Grinder
  • ▪ Seihtuch
  • ▪ Backpapier
  • ▪ Backblech
  • ▪ Kochtopf

Zutaten:

  • Cannabissorte Deiner Wahl (5g)
  • 32g Kokosöl
  • 150g Maltodextrin
  • ½ Teelöffel Sonnenblumenlecithin-Pulver (Emulgator)

Anleitung:

  1. Wiege mit Deiner Waage 5g Cannabis ab.

  2. Zerkleinere Deine Buds mit Deinem Grinder zu einem groben Pulver.

  3. Lege ein Backblech mit Backpapier aus und verteile Deine zerkleinerten Buds gleichmäßig darauf.

  4. Heize Deinen Ofen auf 115°C vor und schiebe das Backblech mit Deinem Weed für ungefähr 45 Minuten hinein, um nicht psychotropes THCA mittels Decarboxylierung in „aktiviertes“ THC umzuwandeln, wobei Du das Weed nach der Hälfte der Zeit umrühren solltest.

  5. Platziere das zerkleinerte Weed in einem Einmachglas, füge das Kokosöl und Sonnenblumenlecithin-Pulver hinzu und rühre gründlich um.

  6. Schraube den Deckel auf das Einmachglas und fülle einen Kochtopf zur Hälfte mit Wasser. Koche die Mixtur darin für zwei Stunden (fülle Wasser nach, wenn es zu schnell verdampft).

  7. Seihe die Mixtur durch ein Seihtuch in eine Rührschüssel ab. Gib das Maltodextrin hinzu und mische alles gründlich durch  (diese Zutat ist reich an Kohlenhydraten und verleiht dem Gemisch ein wasserlösliches Element).

  8. Siebe das Pulver auf ein weiteres Backpapier, um eine feine Konsistenz zu erzeugen.

  9. Bewahre es in einem sauberen und trockenen Einmachglas auf.

Wie man Cannabispulver dosiert:

Ein Teelöffel THC-Pulver entspricht ungefähr 4g. Du kannst diese Zahl verwenden, um mit einer empfindlichen Waage eine genauere Dosis zu berechnen. Zum Beispiel werden 4g Cannabispulver, das mit einer Sorte mit 20% THC hergestellt wurde, 10mg THC enthalten. Falls Du eine weniger potente Dosis willst, wiege 2g für eine Dosis von 5mg THC ab.

Wasserlösliches THC-Pulver hat eine höhere Bioverfügbarkeit, was bedeutet, dass es weniger Material bedarf, um Dich stoned zu machen. Außerdem kannst Du damit rechnen, diese Effekte innerhalb von circa 15 Minuten statt 1–2 Stunden zu spüren.

Terpene in Cannabis

Terpene in Cannabis: Mehr als nur Aroma – Die unterschätzte Kraft der natürlichen Verbindungen

Bei der Erwähnung von Cannabis als Medizin wird zunächst von THC (Tetrahydrocannabinol) oder CBD (Cannabidiol) gesprochen. Beiden Wirkstoffen werden medizinische Vorteile, wie die Linderung von Schlafproblemen sowie Schmerzen bei Multipler Sklerose zugeschrieben. Allerdings enthält die Pflanze noch viele weitere Wirkstoffe und Verbindungen. Wer sich intensiv mit Cannabis beschäftigt, stößt deshalb schnell auf unbekannte Begriffe, wie Terpene. Doch was sind Terpene eigentlich und haben sie ebenfalls einen Medizinischen nutzen?

Was sind Terpene?

Grundsätzlich sind Terpene fettlösliche chemische Verbindungen, genauer einfache Kohlenwasserstoffe, kommen in ätherischen Ölen sowie vielen Pflanzen vor und bestimmen je nach Verhältnis und Konzentration deren charakteristischen Geruch und Geschmack. Demnach sind sie also für den unverwechselbaren Geruch von Marihuana, aber auch beispielsweise Minze oder Lavendel verantwortlich. Zudem ist zu erwähnen, dass Terpene nicht psychoaktiv wirken und dementsprechend nicht high“ machen. Es gibt über 8000 verschiedene Terpene, von denen in der Cannabispflanze selbst mehr als 100 gefunden wurden. Produziert werden sie bei Hanf in den Harzdrüsen, also am selben Ort an dem auch THC oder CBD entstehen. Terpene bilden den Abwehrmechanismus von Pflanzen und schützen diese somit. Sie vertreiben Raubtiere, wie Hirsche, verhindern die Entwicklung von Bakterien und Pilzen und locken darüber hinaus auch Bestäuber an. Der Bildungsprozess wird neben Geschlecht und Alter von Umweltfaktoren, darunter dem Klima und Wetter, dem Dünger, Bodenart und Tageszeit bestimmt.

Die Medizinischen Vorteile von Terpenen

Mediziner gehen davon aus, dass Terpene ebenso wie Cannabinoide medizinische Eigenschaften aufweisen. Laut einer Studie können Terpene beispielsweise Depressionen und Ängste linder, indem sie auf das Endocannabinoid-System des menschlichen Körpers einwirken und den sogenannten „Entourage-Effekt“ unterstützen. Diese besagt, dass die Wirkstoffe der Hanfpflanze in Verbindung effektiver sind als einzeln. Demnach ist es empfehlenswert, bei CBD-Ölen auf Vollspektrum-Produkte zurückzugreifen, da diese dazu beitragen, die Effekte von CBD-haltigen Produkten zu verstärken.

Verschiedene Arten von Terpenen

Jedes Terpen wirkt unterschiedlich auf den menschlichen Körper und bietet verschiedene medizinische Vorteile. Das in Cannabis vorkommende Terpen Myrcen nimmt bis zu 60% des Terpenvolumens der Pflanze ein. Des Weiteren ist es in Eukalyptus, Mango, Thymian und Hopfen vorhanden und verleiht Bier sein charakteristisches Aroma. Myrcen werden laut Studie entzündungshemmende, beruhigende und muskelentspannende Wirkungen zugeschrieben. Es wirkt daher schlaffördernd und wird im Rahmen von Hopfenpräparaten zur Unterstützung des Schlafes eingesetzt. Zudem senkt es die Widerstandsfähigkeit der Blut-Hirn Schranke und ermöglicht es somit, dass THC schneller in den Blutkreislauf eindringen kann und man frühzeitig die psychoaktiven Effekte davon spürt. Linalool ist ein weiteres in der Cannabispflanze vorkommendes Terpen und ist bekannt für den blumigen Lavendelgeruch. Es findet aufgrund seiner beruhigenden Wirkung oft Anwendung in Schlafmitteln. Außerdem soll es krampf sowie angstlösend sein, Hautverbrennungen lindern und die Narbenbildung verhindern. Caryophyllene haben ein würziges, holzigen, nelkenartiges Aroma, treten hauptsächlich in schwarzem Pfeffer auf und wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd. Caryophyllen wirken zudem mit dem Endocannabinoid-System des menschlichen Körpers, genauer den CB2-Rezeptoren zusammen. Pinien, deren Geruch als kiefernartig und süß beschrieben wird, wirken entzündungshemmend und bronchienweitend. Sowohl Nadelbäume, als auch Salbei, Rosmarin und Eukalyptus enthalten diese. Für den Geschmack und Duft von Zitronenfrüchten und beispielsweise von sogenannten Lemon Haze, also Cannabis mit Zitronenaroma, sind die Limonene verantwortlich. Eine Studie legt nahe, dass es sich bei Limonene um stress, angst und depressionslindernde Terpene handelt, die auch in der Krebsbehandlung Wirksamkeit zeigen. Demnach haben sich die Depressionswerte von Patienten verbessert, nachdem diese dem Duft von Zitrusfrüchten ausgesetzt waren, dies zeigt eine Messung anhand der Hamilton-Skala.

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