rosin extrakte

Rosin Extrakte pressen: Die perfekte Temperatur und Dauer – Einfach erklärt! 710 Guide

Alle Dinge im Leben haben ihren Preis und das Endergebnis hängt stets davon ab, wie viel Einsatz du in eine Sache steckst. Das gilt auch für die Herstellung von Rosin.

Genauer gesagt bedeutet dies, dass das ursprünglich verwendete Material stets der ausschlaggebendste Faktor für die Qualität des fertigen Rosins ist. Abgesehen davon gibt es aber noch weitere Techniken und Tricks mit denen du deine Konzentrate auf die nächste Stufe befördern kannst.

Im folgenden Beitrag wollen wir uns deshalb in erster Linie auf die Temperatur und die Pressdauer fokussieren. Diese beiden Dinge spielen eine wesentliche Rolle beim Rosin pressen.

Auf das Material kommt es an

Rosin lässt sich aus Blüten und Blättern als auch bereits konzentriertem Extrakt (z.b Dry Sift) herstellen. Beide Varianten bringen ihre Vor- und Nachteile mit sich, doch vor allem haben sie andere Ansprüche beim Pressen.

Blüten pressen

Beim Pressen von Blüten und anderem Pflanzenmaterial empfehlen wir dir grundsätzlich mit einer Temperatur zwischen 90° und 110°, für ca. 120 Sekunden zu pressen. Nach vielen verschiedenen Testläufen können wir mit Sicherheit sagen das auf diese weise der meiste Ertrag erreicht wird ohne dabei Terpene zu verbrennen. Abhängig vom Pflanzenmaterial können eventuell auch niedrigere Temperaturen verwendet werden.

Konzentrat pressen

Sämtliche Extrakte weisen die gleichen Voraussetzungen bezüglich der Temperatur und Dauer des Pressens auf. Wie wir herausgefunden haben können die besten Ergebnisse mit einer Temperatur von 70° bis 85°, bei einer Pressdauer von ca. 60 Sekunden erreicht werden. Dadurch wird der Prozess zwar etwas verlangsamt, aber dafür sichergestellt das keine leckeren Terpene verbrannt werden. Gleichzeitig steigt natürlich auch die Ertragsmenge.

Was sonst noch wichtig ist beim Rosin pressen

Abgesehen von den bereits genannten Faktoren, ist es auch wichtig die richtigen Filterbeutel zu verwenden. Bei Blüten reicht ein einziger Filterbag mit einer Maschengrösse zwischen 90 und 160µ aus, da es sich schliesslich um relativ grobes Material handelt. Feines Material wie Dry Sift oder Kief benötigen dagegen auch feinere Siebe, vorzugsweise mit Maschen von 20µ.

Des Weiteren empfehlen wir dir, dein Rosin nach dem Pressen direkt in die Gefriertruhe zu legen. Dadurch verhinderst du das die Terpene sich abbauen und der Geschmack verloren geht.

Wie man Rosin konsumiert

Dies ist der beste Teil: Wenn wir unseren Extrakt probieren können. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, und obwohl man Rosin sofort nach dem Pressen schon konsumieren kann, empfiehlt es sich, es zu stabilisieren und einige Tage lang „ziehen lassen“, um es wirklich voll und ganz zu genießen.

Wenn Sie gerne rauchen, tun Sie das am besten mit einer Glasbong oder -pfeife – eine schöne Dosis Rosin hebt die Stimmung.

Unserer Meinung nach werden der Geschmack und die Wirkung von Rosin durch das Verdampfen am besten wahrgenommen. Mit einem guten Vaporizer nutzen Sie alle Terpene. Außerdem ist es weniger schädlich als das Rauchen. Rosin-Kartuschen zum Verdampfen sind heute sehr populär, da sie bequem und diskret zu verwenden sind.

Zum Kochen können Sie ebenfalls Rosin verwenden – das ist sehr beliebt in den USA, Kanada und anderen Ländern. Dazu muss das Gras zuvor decarboxyliert werden, um alle Cannabinoide zu aktivieren.

Wirkung von Rosin 

Die Potenz von Rosin  liegt auf demselben Niveau des besten Bubble Hash, über Kief oder trockenes Hasch und natürlich auch über Charas, und nur von wenigen Lösungsmittelextraktionen übertroffen. Das Beste an der Wirkung von Rosin ist, dass der Entourage-Effekt wirksamer ist, da es im Vergleich zu anderen Extrakten mehr Terpene enthält. Daher kann Rosin potenter als viele BHO-Extrakte und sogar THC-Kristalle ohne Terpen-Soße sein.

Das Verdampfen oder das Rauchen von Rosin in einem Dabber erzeugt eine sehr saubere Wirkung, die je nach Cannabissorte entweder entspannender oder anregender sein kann, ist aber auf jeden Fall viel klarer als wenn man Rosin in einem Joint mit Tabak raucht.

BHO vs. Rosin

Die BHO-Extraktion kann ertragreicher sein und ein potenteres Endprodukt erbringen, aber die Gefahr beim Arbeiten mit Butangas ist ein Nachteil. Die Säuberung des BHO ist eine ziemlich heikle Angelegenheit und schwer korrekt durchzuführen, da das restliche Gas verdampft werden muss, ohne dabei die Terpene zu entfernen. Zudem muss man in diesem Fall länger warten, bis man den Extrakt konsumieren kann.

Rosin kann in weniger als 5 Minuten hergestellt und eingenommen werden. Es ist zwar besser, es ruhen zu lassen, aber es ist durchaus möglich, es direkt zu konsumieren. Der Vorgang ist aber nicht nur schneller, sondern auch sicherer, da man keine Lösungsmittel verwenden muss. Rosin muss daher auch nicht gesäubert werden.

Die Rosin-Technik hat also viele Vorteile: Es ist eine schnelle und sichere Extraktionsmethode und bringt ein erstklassiges, in der Regel auch aromatischeres und schmackhafteres Produkt ein.

autoflowering cannabis

Was ist Autoflowering Cannabis?

Autoflowering Cannabis-Pflanzen sind eine Neuentwicklung auf dem Cannabis-Markt, welche die letzten Jahre förmlich explodiert ist. Die Suche nach Autoflowering Hanfsamen hat sich allein im letzten Jahr verdoppelt. Autoflowering meint „selbstblühend“, was sich im ersten Moment vielleicht komisch anhört und man könnte sich Fragen, was ist daran besonders? Es blühen doch alle Pflanzen von selbst! Die Bezeichnung ist aber passend und Sie werden in diesem Artikel genau erfahren warum sie so genannt werden und welche Fähigkeiten dahinter stecken.

Die Menschen werden immer aufgeregter, interessierter und neugieriger. Es gibt einen guten Grund für diese Aufregung. Dies ist kein normaler Cannabis -Trend. Es könnte sich hierbei um eine bahnbrechende Entwicklung handeln.

Warum also dieser Lärm um Autoflowering Hanfsamen? Schauen wir uns einige der besten Eigenschaften der Pflanze an:

  • Sie sind kleiner. Dies bedeutet, dass sie leichter zu verbergen, schwieriger zu erkennen und daher eine sicherere Wahl sind um an mehr Orten angebaut werden zu können.
  • Sie wachsen sehr schnell, haben im Vergleich zu ihrer Größe hohe Erträge und sind sogar resistenter gegen Schädlinge und Insekten als andere Cannabis Sorten.
  • Bereit für eine Ernte in 10 Wochen!? Egal wie die Beleuchtungssituation in Ihrem Outdoor- oder Indoor-Grow-Bereich ist, autoflowering Sorten folgen dem in ihren Genen verankerten Wachstumszeitplan. Sie blühen automatisch nach einer gewissen Zeit, nicht nachdem sich das Licht verändert.
  • Es gibt viele verschiedene autoflowering Cannabis-Sorten, und keine zwei Sorten sind gleich. Einige Leute denken, dass Autoflowering Cannabis-Pflanzen von schlechterer Qualität sind als konventionelle und traditionelle Arten von Cannabis.
  • Andere halten es für einen wunderbaren Glücksfall, der den Züchtern und „Hobby Growern“ das Leben erheblich erleichtert. In welcher Kategorie auch immer Sie sich sehen, es könnte durchaus wichtig für Sie sein, mehr darüber und über die verschiedenen Möglichkeiten zu erfahren.

All dies eröffnet Züchtern viele neue Möglichkeiten. Dieser Artikel soll Sie über diese Entwicklung in der Cannabis-Welt auf dem Laufenden halten.

Was ist eine Autoflowering-Cannabis-Pflanze? Um dies vollständig zu verstehen, ist es am besten, zuerst etwas mehr über Cannabis selbst zu erfahren. Cannabis ist eine photoperiodische Pflanze, was bedeutet, dass der Lebenszyklus (insbesondere die Blütephase) durch die Änderungen des Zeitpunkts der Sonneneinstrahlung beeinflusst wird.

Durch diesen Fakt können Züchter das Wachstum ihrer Indoor Cannabis Pflanzen mühelos beeinflussen. Junge Stecklinge und Sämlinge können zum Blühen angeregt werden, indem sie ihnen für ein paar Wochen jede Nacht 12 Stunden ununterbrochene Dunkelheit geben.

Ältere Pflanzen, die im Freien wachsen, werden nicht in die Blütephase wechseln, bis dieselbe Lichtänderung sie durch die natürlichen saisonalen Schwankungen beeinflusst. Diese treten erst nach dem Hochsommer auf.

  • Autoflowering Sorten beginnen zu blühen, wenn die Pflanzen ein bestimmtes Alter erreicht haben, und blühen nicht als Reaktion auf Änderungen des Licht Zykluses.
  • Dies bedeutet, dass sie unabhängig von Wetter, Jahreszeit und Sonnenlicht-zyklus nach einer bestimmten Anzahl von Wochen in die Blütephase eintreten. Dies hat verständlicherweise eine Tür für allerlei neuer Möglichkeiten in der Welt des Cannais-Anbaus geöffnet.
  • Der Zusatz von autoflowering Cannabis-Sorten stammt aus der Kreuzung von Ruderalis-Pflanzen mit einer „Standard“-Cannabis-Pflanze. Da Ruderalis-Pflanzen nicht wegen ihres hohen THC-Gehalts (Ruderalis hat einen geringen THC-Gehalt) kultiviert wurden, wurden sie nicht oft gezüchtet oder von Rauchern verwendet.
  • Aus diesem Grund mussten die Hauptmerkmale der ersten Autoflowering-Sorte den hohen THC-Gehalt aus der Hälfte der „Standard“-Cannabis-Sorte und die Autoflower-Genetik aus der Ruderalis-Hälfte vereinen.

Dieser Prozess war schwierig und anfangs weitgehend erfolglos. Aus diesem Grund verwendeten erfahrene Züchter, vor nicht allzu langer Zeit, aufgrund ihrer geringen Erträge und niedrigen THC-Gehalt, keine Autoflower-Sorten. Sie wurden nicht wirklich ernst genommen.

Die Dinge haben sich jedoch geändert. Die selbstblühenden Cannabis Sorten bzw. autoflowering Samen auf dem heutigen Markt sind genauso zuverlässig wie andere Sorten. Kaufen Sie diese jedoch unbedingt bei einer seriösen Quelle. So können Sie sich sicher sein, dass auch die Charakteristika wie der THC Gehalt und das Wuchsverhalten entsprechend der Sorte zugeschrieben wird, stimmen.

Nachdem diese Merkmale stabilisiert wurden und die Anzahl der qualitativ hochwertigen Marihuana-Sorten ständig ansteigt, ist der Beginn des Autoflower-Zeitalters endlich gekommen.

curing

Umfassender Leitfaden zum Curing von Cannabis: Alles, was du wissen musst – 420 Guide

Nach etlichen Wochen, in denen ihr eure Kultur gehegt und gepflegt habt, ist nun der Augenblick der Wahrheit gekommen. Ihr habt den idealen Erntezeitpunkt abgewartet und begonnen, eure Pflanzen abzuschneiden. Beim Maniküren habt ihr alle Blätter entfernt. Ein letzter Schritt aber fehlt noch, um den Buds alle Feuchtigkeit zu entziehen und höherwertige Produkte zu erzielen: Trocknen und Curing.

Die Bedeutung dieses letzten Schritts darf nicht unterschätzt werden. Richtiges Trocknen und Curing ist absolut entscheidend, um jeden sanften, schmackhaften (und auch potenteren) Rauch zu bekommen, der richtig gutes Cannabis ausmacht. In diesem Post erklären wir euch, wie es geht, aber sehen wir uns doch davor nochmal an, warum das Curing so wichtig ist.

Haltbarmachen

Auch wenn der englische Begriff für deutsche Ohren völlig neumodisch klingt, gibt es das Curing schon seit grauer Vorzeit. Vielleicht war die Fähigkeit der Menschen, ihre Lebensmittel zu trocknen und diese so für einen späteren Zeitpunkt aufbewahren zu können, sogar einer der wichtigsten Schritte für die Entwicklung zivilisierter Gesellschaften.

Obwohl für jedes Lebensmittel ein anderes Curing-Verfahren – Räuchern, Pökeln, Dörren, Reifen usw. – nötig ist, ist das Ziel immer dasselbe: das Produkt haltbarer zu machen und trotzdem Geschmack, Aroma, Nährstoffe und im Fall von Cannabis die Cannabinoide zu bewahren.

Vom Moment an, in dem eine Pflanze abgeschnitten wird, beginnt sie sich zu zersetzen; aerobe Enzyme und Bakterien zersetzen den Zucker- und Stärkeüberschuss, der durch den Verfall des Chlorophylls entstanden ist. Wenn diese Zucker- und Mineralteilchen nicht verschwinden, so verursacht dies das Brennen in der Kehle, das man beim Rauchen von nicht richtig fermentiertem Cannabis spürt.

Durch das Curing wird die Pflanze dazu gezwungen, diese Zucker-, Stärke- und Nährstoffreste zu nutzen, bevor diese verfallen können. Das Curing stoppt den Verfallsprozess also, bevor flüchtige Verbindungen wie die Terpene und Cannabinoide verdunsten können und sich in andere, uninteressante Stoffe verwandeln. Richtiges Curing verbessert also nicht nur den Geschmack und das Aroma von eurem Cannabis, sondern erhöht auch dessen Potenz.

Dies liegt daran, dass die Cannabinoidsynthese (die Produktion der Cannabinoide) durch das Einwirken von Sauerstoff selbst nach der Ernte weitergeht. Wenn die frisch geernteten Cannabisblüten bei der richtigen Temperatur und Luftfeuchtigkeit gelagert werden, wandeln sich einige nicht-psychoaktive Cannabinoide weiter in THCA um, die saure Vorstufe des psychoaktiven THC, sodass man am Ende Buds mit einer höheren THC-Konzentration erhält.

Cannabis trocknen

Es gibt viele Wege, Cannabisbuds zu trocknen und zu curen; die meisten Grower nutzen aber Varianten einer sehr bekannten Methode, auf die auch wir uns im Folgenden konzentrieren werden, da sie am einfachsten und sichersten gute Ergebnisse liefert.

Als erstes müsst ihr das Cannabis trocknen. Dafür werden meistens die Zweige abgeschnitten, von den unerwünschten Blättern befreit und dann kopfüber an einer Schnur oder einem Draht aufgehängt. Manche Grower ernten und hängen die ganzen Pflanzen auf, andere wiederum schneiden direkt die Buds ab und legen sie auf Trocken-Bleche. Zudem kann man letztere direkt maniküren (frisch maniküren/feucht trimmen) oder noch bis später abwarten (trocken maniküren).

Unabhängig davon, für welche Methode ihr euch entscheidet, müsst ihr das geerntete Cannabis in einem dunklen Raum – Licht zersetzt THC – mit einer Raumtemperatur von 15–20 ºC und einer Luftfeuchtigkeit von 45–55 % lagern und einen kleinen Ventilator hineinstellen, der sanft Luft zirkulieren lässt. Das ist wirklich wichtig, damit der Terpengehalt und damit auch der Geschmack und das Aroma des Endprodukts erhalten bleiben. Wir empfehlen euch deshalb, euch, falls nicht schon vorhanden, einen Entfeuchter, eine Klimaanlage oder eine andere Methode anzuschaffen, mit der ihr derartige Bedingungen halten könnt.

Während des Trockenvorgangs sollte sich der Wassergehalt der Buds von 75 auf 10 oder 15 % reduzieren. Nach einer oder zwei Wochen sollten die Stängel leicht brechen, wenn ihr sie biegt (statt sich einfach ganz biegen zu lassen wie im frischen Zustand), und die Außenseite der Blüten leicht „kross“ sein. Falls das der Fall ist, ist es Zeit für den nächsten Schritt.

Cannabis curen

Wenn ihr festgestellt habt, dass eure Buds trocken sind, ist es Zeit fürs Curing:

1. Zunächst müsst ihr die Buds von den dicksten Stängeln entfernen (ihr könnt sie auch zu Ende maniküren, falls nötig) und in luftdicht verschließbare Behälter füllen.

2. Die meisten verwenden dafür Glasbehälter, Dosen aus Keramik, Metall, Holz oder Plastik tun es aber genauso. Füllt die Behälter mit den Buds, ohne zu drücken (macht sie nur ca. 75 % voll), und stellt sicher, dass oben noch ein bisschen Luft ist. Wenn ihr die Behälter schüttelt, sollten die Buds sich noch bewegen können. Wenn sie aneinander kleben bleiben, müssen sie noch etwas länger trocknen, bevor ihr sie wieder in die Behälter füllen könnt.

3. Verschließt die Behälter und stellt sie an einen kühlen, trockenen und dunklen Ort. Am ersten Tag werdet ihr merken, dass die Buds außen schon nicht mehr so „kross“ und trocken sind, da die Feuchtigkeit im Blüteninnern nach außen dringt. Falls dies nicht passiert, habt ihr euer Cannabis zu lange getrocknet.

4. Öffnet die Behälter während der ersten Woche mehrmals täglich und lasst die Buds einige Minuten lang „atmen“. So kann die Feuchtigkeit heraus und neuer Sauerstoff in das Glas. Ihr könnt auch ein Hygrometer nutzen, um die Feuchtigkeit im Innern des Glases zu überprüfen (ideal sind 60 bis 65 %). Wenn euch beim Öffnen eines Behälters Ammoniakgeruch entgegen strömt, heißt das, dass die Buds noch nicht trocken genug fürs Curen sind und anaerobe Bakterien sich über sie hermachen, was zum Verfaulen führt. Ihr solltet euch die Gläser während des Curings immer wieder ansehen, damit ihr Schimmel und Pilze frühzeitig entdeckt, und alle betroffenen Buds wegwerfen, wenn ihr nicht das ganze Glas verlieren wollt.

Nach der ersten Woche müsst ihr die Behälter nur noch alle paar Tage öffnen.

5. Obwohl die Buds schon nach zwei bis vier Wochen „rauchbereit“ sind, raten wir euch, noch abzuwarten: Ein Curing von vier bis acht Wochen (oder noch länger) verbessert den Geschmack und die Potenz eures Grases noch mehr. Manche Sorten brauchen idealerweise sogar bis zu 6 Monaten Curing. Wenn man es aber übertreibt und sie länger als 6 Monate fermentieren lässt, führt dies nur zu Qualitätsverlust. Fertig gecured ist Cannabis, wenn sein Feuchtigkeitsgrad zwischen 8 und 10 % liegt und wenn es trocken, kross und fluffig zugleich ist.

6. Wenn das Cannabis richtig getrocknet und gecured ist, ist das Risiko eines Schimmel- und Bakterienbefalls viel geringer und es kann besser langfristig gelagert werden. In einem vakuumverschlossenen Behälter und an einem dunklen Ort könnt ihr eure Buds bis zu 2 Jahren aufbewahren, ohne dass ihre Qualität nachlässt.

Das Curing ist wohl das Kapitel der Cannabisproduktion, über das die meisten am wenigsten wissen. Seit der Medizinal- und Genussmittelmarkt angezogen haben, achten aber immer mehr Produzenten auf dieses Verfahren, das ein akzeptables Produkt in ein wirklich hervorragendes verwandeln kann. Mit den Blüten aus eigener Ernte könnt ihr genauso vorgehen. Das beste Marihuana braucht einfach immer ein bisschen mehr Liebe und Aufmerksamkeit, beim Curing wie bei allem anderem auch!

Warte! Wir haben da noch etwas für dich!