resin vs rosin

Resin vs Rosin – Das ist der Unterschied

Resin vs Rosin – Der große Vergleich: Was ist besser? Die Cannabis-Welt ist voller Extrakte, aber zwei der bekanntesten und oft verwechselten Varianten sind Resin vs Rosin. Beide haben ihre eigenen Vorzüge, Herstellungsmethoden und Anwendungsgebiete. Doch was sind die genauen Unterschiede, und welches Produkt ist für welchen Konsumenten besser geeignet? In diesem ausführlichen Beitrag gehen […]

moonrocks

Was sind Moonrocks?

Cannabis wird schon seit einiger Zeit nicht mehr nur in eine Tüte gerollt oder in einen Kopf gestopft. Konsumenten sind heutzutage anspruchsvoller und experimentierfreudiger. Neben Gras oder Hasch erleben beispielsweise Öle und Wax einen echten Boom. Wieso also mal nicht eine wilde Mischung ausprobieren?
Hier kommen Moonrocks ins Spiel. Bei Moonrocks handelt es sich um eine Cannabisblüte, die mit Öl und Kief „paniert“ wird.
Bei der Herstellung von Moonrocks werden für gewöhnlich dichte Blüten verwendet. Diese Blüte wird mit Öl (BHO – Butan Honey Oil) beträufelt, bis sie komplett von dem Öl bedeckt ist. Im Anschluss wird die Öl-benetzte, klebrige Blüte in Kief gewendet, bis sie vollständig bedeckt ist. Zuletzt muss der Moonrock noch trocknen – und das ist der ganze Zauber.

Moonrocks wird nachgesagt, dass sie durchschnittlich bis zu 50 % THC enthalten und sind somit um einiges gehaltvoller als herkömmliche Cannabisblüten. Verglichen mit BHO oder ähnlichen Extrakten ist dieser THC-Gehalt natürlich wesentlich geringer, das High wirkt sich aber auch anders auf den Köper aus. Bei Moonrocks ist es länger und körperbetonter. Dabs mit Extrakten „klatschen“ mehr, schwächen sich aber auch schneller wieder ab.

Wie können Moonrocks verwendet werden?

Moonrocks sind recht fest und klebrig, daher eignen sich Grinder nicht dazu, sie zu zerkleinern. Der Grinder würde nur verkleben und die Moonrocks könnten kaputt gehen. Besser eignet sich ein scharfes Messer, mit dem die kleinen Steinchen ordentlich zerlegt werden können. Sie mit den Fingern zerreißen ist ebenso möglich.
Sie eignen sich gut dazu, eine Sportzigarette aufzuwerten. Eine lange Zigarette nur mit Moonrocks ist nicht empfehlenswert, da in dem Fall das Abbrennverhalten ungleichmäßig ist. Für Bongs und Pfeifen sind Moonrocks wie geschaffen.

rosin extrakte

Rosin Extrakte pressen: Die perfekte Temperatur und Dauer – Einfach erklärt! 710 Guide

Alle Dinge im Leben haben ihren Preis und das Endergebnis hängt stets davon ab, wie viel Einsatz du in eine Sache steckst. Das gilt auch für die Herstellung von Rosin.

Genauer gesagt bedeutet dies, dass das ursprünglich verwendete Material stets der ausschlaggebendste Faktor für die Qualität des fertigen Rosins ist. Abgesehen davon gibt es aber noch weitere Techniken und Tricks mit denen du deine Konzentrate auf die nächste Stufe befördern kannst.

Im folgenden Beitrag wollen wir uns deshalb in erster Linie auf die Temperatur und die Pressdauer fokussieren. Diese beiden Dinge spielen eine wesentliche Rolle beim Rosin pressen.

Auf das Material kommt es an

Rosin lässt sich aus Blüten und Blättern als auch bereits konzentriertem Extrakt (z.b Dry Sift) herstellen. Beide Varianten bringen ihre Vor- und Nachteile mit sich, doch vor allem haben sie andere Ansprüche beim Pressen.

Blüten pressen

Beim Pressen von Blüten und anderem Pflanzenmaterial empfehlen wir dir grundsätzlich mit einer Temperatur zwischen 90° und 110°, für ca. 120 Sekunden zu pressen. Nach vielen verschiedenen Testläufen können wir mit Sicherheit sagen das auf diese weise der meiste Ertrag erreicht wird ohne dabei Terpene zu verbrennen. Abhängig vom Pflanzenmaterial können eventuell auch niedrigere Temperaturen verwendet werden.

Konzentrat pressen

Sämtliche Extrakte weisen die gleichen Voraussetzungen bezüglich der Temperatur und Dauer des Pressens auf. Wie wir herausgefunden haben können die besten Ergebnisse mit einer Temperatur von 70° bis 85°, bei einer Pressdauer von ca. 60 Sekunden erreicht werden. Dadurch wird der Prozess zwar etwas verlangsamt, aber dafür sichergestellt das keine leckeren Terpene verbrannt werden. Gleichzeitig steigt natürlich auch die Ertragsmenge.

Was sonst noch wichtig ist beim Rosin pressen

Abgesehen von den bereits genannten Faktoren, ist es auch wichtig die richtigen Filterbeutel zu verwenden. Bei Blüten reicht ein einziger Filterbag mit einer Maschengrösse zwischen 90 und 160µ aus, da es sich schliesslich um relativ grobes Material handelt. Feines Material wie Dry Sift oder Kief benötigen dagegen auch feinere Siebe, vorzugsweise mit Maschen von 20µ.

Des Weiteren empfehlen wir dir, dein Rosin nach dem Pressen direkt in die Gefriertruhe zu legen. Dadurch verhinderst du das die Terpene sich abbauen und der Geschmack verloren geht.

Wie man Rosin konsumiert

Dies ist der beste Teil: Wenn wir unseren Extrakt probieren können. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, und obwohl man Rosin sofort nach dem Pressen schon konsumieren kann, empfiehlt es sich, es zu stabilisieren und einige Tage lang „ziehen lassen“, um es wirklich voll und ganz zu genießen.

Wenn Sie gerne rauchen, tun Sie das am besten mit einer Glasbong oder -pfeife – eine schöne Dosis Rosin hebt die Stimmung.

Unserer Meinung nach werden der Geschmack und die Wirkung von Rosin durch das Verdampfen am besten wahrgenommen. Mit einem guten Vaporizer nutzen Sie alle Terpene. Außerdem ist es weniger schädlich als das Rauchen. Rosin-Kartuschen zum Verdampfen sind heute sehr populär, da sie bequem und diskret zu verwenden sind.

Zum Kochen können Sie ebenfalls Rosin verwenden – das ist sehr beliebt in den USA, Kanada und anderen Ländern. Dazu muss das Gras zuvor decarboxyliert werden, um alle Cannabinoide zu aktivieren.

Wirkung von Rosin 

Die Potenz von Rosin  liegt auf demselben Niveau des besten Bubble Hash, über Kief oder trockenes Hasch und natürlich auch über Charas, und nur von wenigen Lösungsmittelextraktionen übertroffen. Das Beste an der Wirkung von Rosin ist, dass der Entourage-Effekt wirksamer ist, da es im Vergleich zu anderen Extrakten mehr Terpene enthält. Daher kann Rosin potenter als viele BHO-Extrakte und sogar THC-Kristalle ohne Terpen-Soße sein.

Das Verdampfen oder das Rauchen von Rosin in einem Dabber erzeugt eine sehr saubere Wirkung, die je nach Cannabissorte entweder entspannender oder anregender sein kann, ist aber auf jeden Fall viel klarer als wenn man Rosin in einem Joint mit Tabak raucht.

BHO vs. Rosin

Die BHO-Extraktion kann ertragreicher sein und ein potenteres Endprodukt erbringen, aber die Gefahr beim Arbeiten mit Butangas ist ein Nachteil. Die Säuberung des BHO ist eine ziemlich heikle Angelegenheit und schwer korrekt durchzuführen, da das restliche Gas verdampft werden muss, ohne dabei die Terpene zu entfernen. Zudem muss man in diesem Fall länger warten, bis man den Extrakt konsumieren kann.

Rosin kann in weniger als 5 Minuten hergestellt und eingenommen werden. Es ist zwar besser, es ruhen zu lassen, aber es ist durchaus möglich, es direkt zu konsumieren. Der Vorgang ist aber nicht nur schneller, sondern auch sicherer, da man keine Lösungsmittel verwenden muss. Rosin muss daher auch nicht gesäubert werden.

Die Rosin-Technik hat also viele Vorteile: Es ist eine schnelle und sichere Extraktionsmethode und bringt ein erstklassiges, in der Regel auch aromatischeres und schmackhafteres Produkt ein.

Warte! Wir haben da noch etwas für dich!